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~/scl-ki.de
Liniengrafik einer Kiste mit QR-Code, daneben eine Lupe

AllesAmPlatz

JAHR
2026
KATEGORIE
Technik
TAGS
Android, Kotlin, On-Device-KI, Offline-First

Ausgangslage

Wer viel einlagert — im Keller, in der Garage, in verschachtelten Kisten an wechselnden Orten — verliert irgendwann den Überblick, was wo liegt. Fertige Inventar-Apps lösen das meist über ein Konto und eine Cloud-Datenbank. Die Idee zu AllesAmPlatz war das Gegenteil: eine App, die alles auf dem Gerät selbst erledigt, ohne Backend, ohne Analytics, ohne dass persönliche Fotos irgendwo hochgeladen werden.

Vorgehen

Ein Foto genügt: On-Device-Objekterkennung schlägt Name und Schlagworte vor, der Gegenstand landet in einer Kiste, jede Kiste bekommt einen QR-Code und einen abtippbaren Kurzcode. Gesucht wird über Name, Notiz, Schlagwort oder Kistennummer, das Ergebnis zeigt den vollständigen Ortspfad. Die Erkennung ist seit Version 1.3.0 Teil der kostenlosen App: Objekt-Ausschnitt und Vollbild werden nach Konfidenz zusammengeführt, deutsche Bezeichnungen kommen zuerst aus einer gepflegten Liste. Für Nutzer mit Etikettendrucker kommt ein direkter Bluetooth-Druck dazu, entwickelt und am Gerät bis ins Detail abgenommen (Position, Auswurf, Formatwahl).

Eine kostenpflichtige Pro-Variante ergänzt lokal laufende, größere KI-Modelle für genauere Erkennung — deren komplette Einrichtung inklusive Lizenz und Modell-Download läuft geführt auf dem Handy, das geladene Modell ist per Knopfdruck wieder löschbar. Für den geräteübergreifenden Abgleich gibt es inzwischen zwei Wege: direkt von Gerät zu Gerät ganz ohne Server, einmalig per QR-Code gekoppelt — und optional einen Cloud-Echtzeit-Sync, über den sich beliebig viele Geräte einer Familiengruppe in etwa zwei Sekunden abgleichen. Über die Cloud wandern nur Metadaten und kleine Vorschaubilder, Originalfotos bleiben auf dem Gerät.

Ergebnis

Zwei parallel installierbare, signierte App-Varianten (kostenlos und Pro), ein geschlossener Testkreis ist aktiv, die Veröffentlichung im Play Store läuft; die kostenlose App liegt als Version 1.3.0 vor. Verkaufsargument ist bewusst das, was die App nicht tut: kein Konto, keine Datensammlung — die Gratis-Version bleibt komplett netzwerkfrei, der Pro-Cloud-Sync ist eine Option, kein Zwang.

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Ein Vorhaben, das gebaut werden will?